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Workshop-Einheit II Freitag, 10.45 - 11.45 Uhr
Cyberbullying - Mobbing-Attacken im Internet
Das Ausgrenzen von Einzelnen oder ganzen Personengruppen durch Spott, Häme und Schikane ist kein neues Phänomen – auch nicht unter Schülerinnen und Schülern. Während die Antriebe, andere zu terrorisieren, die gleichen geblieben sind, haben sich die Formen und Wege des Mobbings in den vergangenen Jahren verändert und erweitert: Konflikte werden zunehmend auch über Kommunikationsmedien ausgetragen. Der Workshop soll einen Überblick über das Phänomen Cyberbullying geben und Ideen für eine Umsetzung des Themas im Unterricht präsentieren. Referenten: Dipl.-Päd. Nina Lübbesmeyer, Medienpädagoge Frank Woithe (jugendschutz.net)
Raum: D0.01
Material:
Filmarbeit in der Schule
Filme bieten in vielerlei Hinsicht ein großes Potential für den Einsatz im Unterricht: Als ein anschauliches Medium sprechen Filme unterschiedliche Lerntypen an. Sie sind angesiedelt in der Lebenswelt Heranwachsender und besitzen einen hohen Motivationsfaktor der sich für verschiedene Altersgruppen sowie Schultypen eignet. Der Workshop richtet sich an alle Lehrerinnen und Lehrer, die sich mit dem Einsatz von Filmen im Unterricht beschäftigen möchten. Anhand verschiedener Beispiele wird aufgezeigt, wie mit Filmen im Unterricht gearbeitet werden kann. Ebenso werden methodisch-didaktische Hinweise zur Vor- und Nachbereitung von Filmsichtungen gegeben. Referentin: Dipl.-Päd. Isabell Tatsch (medien+bildung, Mainz)
Raum: D1.09
Material:
Online sein - die neue Herausforderung für Jugendliche zwischen Genuss und Sucht
Eine spezielle Gefahr der Onlinenutzung ist die Suchtgefahr. In diesem Vortrag werden die verschiedenen Formen von Onlinesucht dargestellt und im Weiteren vor allem auf die Motive bzw. Hintergründe für exzessive Onlinenutzung eingegangen. Auch die Phasen einer Suchtentwicklung am Beispiel des Onlinespielens werden erläutert. Referent: Dipl.-Päd. Daniel Fauth (Sucht- und Jugendberatung, Ingelheim)
Raum: D0.07
Material:
Einsatz des interaktiven Whiteboards im Kunstunterricht
Das interaktive Whiteboard birgt große Potenziale, den heutigen Unterricht zu modernisieren. An konkreten Beispielen aus der Unterrichtspraxis der Jahrgangsstufen 5-13 (z. B. Themeneinführungen, Kunstgeschichte, Bildanalyse, angefertigte Hausaufgaben, Referate, Multimediasoftware) werden die vielseitigen und motivierenden Einsatzmöglichkeiten des interaktiven Whiteboards im Kunstunterricht vorgestellt. Referent: Jürgen Schnier (IGS Kastellanum, Kastelaun / Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz, Koblenz)
Raum: D0.05
Wikis im Unterricht
Ein Wiki (hawaiisch für „schnell“) ist ein Hypertext-System für Webseiten, dessen Inhalte von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online direkt im Browser geändert werden können. Dadurch bietet es sich auch für den Einsatz (nicht nur) im Unterricht an: Ergebnisse können an einem zentralen Punkt gesammelt, weiter bearbeitet und unter einander in Beziehung gesetzt werden. Zum Bearbeiten der Inhalte wird meist eine einfach zu erlernende vereinfachte Auszeichnungssprache verwendet. Die bekannteste Anwendung ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia. Der Workshop bietet einen praktischen Einblick in die unterschiedlichen (medien-)pädagogischen Verwendungsmöglichkeiten. Referentin: Dipl.-Päd. Nadine Hammann (medien+bildung.com, Ludwigshafen)
Raum: D0.08
Material:
Youtube, Spickmich & Co.! Wie gehe ich mit Verletzungen des Persönlichkeitsrechts im Internet um?
In Foren, Blogs, und Gästebüchern bietet das Internet unendlich viele Möglichkeiten seine Meinung kundzutun. Die Nutzer erhalten die Gelegenheit mitzubestimmen und eigene Inhalte zu veröffentlichen. Daraus folgt aber auch eine Gefahr für die Verletzung von Persönlichkeitsrechten. Eine wichtige Frage ist dabei die Aufsichtspflicht der Schule. Insbesondere Schüler sind im Umgang mit den Möglichkeiten und Funktionen von Internet und Handy sehr kreativ. Werden persönlichkeitsrechtsverletzende Bilder, Texte oder Filme über Portale ins Internet gestellt, bestehen Unterlassungs- und Beseitigungsansprüche. In dem Workshop wird anhand von aktuellen Fällen aus der Rechtsprechung auf diese Probleme eingegangen und es werden Möglichkeiten aufgezeigt, Ansprüche in Zivil- oder Strafverfahren durchzusetzen. Referentin: Rechtanwältin LL.M. Antonia Dufeu (Rechtsanwaltskanzlei Dufeu, Mainz)
Raum: D0.03
Material:
Serious Games - spielend lernen?!
Bildschirmspiele gehören heutzutage selbstverständlich in die Lebenswelt vieler Schülerinnen und Schüler. Oft verhindert eine mitunter negative Berichterstattung den Blick auf die positiven Merkmale zu richten. So stecken in Computer- und Konsolenspielen beispielsweise auch Lernpotentiale. Für die schulische und außerschulische pädagogische Arbeit gibt es verschiedenste Möglichkeiten des Angebots und des Einsatzes so genannter Serious Games. Auch die von Schülerinnen und Schülern ohnehin in ihrer Freizeit gewählten Bildschirmspiele bieten Schnittstellen für die Initiierung vielfältiger Bildungsprozesse. Der Vortrag bietet neben einem theoretischen Einblick in die Wirksamkeit von Lernspielen und Serious Games und deren lerntheoretischen Fundierung verschiedene Anregungen für die Gestaltung des Unterrichts mit digitalen Spielen. Referenten: Dipl.-Päd. Bettina Otte, Dipl.-Päd. Marc Wedjelek (AG Medienpädagogik, Universität Mainz)
Raum: D1.03
Material:
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