| Impulsvorträge |
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Schule und digitale Medien. Von Gegensätzen, Dilemmata und Zusammenhängen Donnerstag 14.30 Uhr
Verändert sich Schule durch digitale Medien? Diese Frage wird immer noch oft verkürzt beantwortet und in polaren Gegensätzen diskutiert: Während die eine Position Computer und Internet als digitale Revolution des schulischen Lernens betrachtet, beschwört die andere Position eine Verarmung ganzheitlicher Bildungsprozesse herauf. Während die eine Position alleine Chancen betont, die im Web 2.0 durch selbstorganisiertes Lernens entstehen, sieht die andere Position ausschließlich träge Schulen, die die Zeichen der Zeit nicht erkennen wollen. Warum stehen die Positionen so scheinbar unversöhnlich gegenüber? Und: Gibt es einen Ausweg, der auch die Sinnhaftigkeit von digitalen Medien für Lehrerinnen und Lehrer berücksichtigt? Referent: Prof. Dr. Kai-Uwe Hugger (Institut für Allgemeine Didaktik und Schulforschung, Universität Köln)
Raum: Aula
Material:
Medienkompetenz macht Schule - Projekt und Evaluationsergebnisse Freitag 9.15 Uhr
Das 10-Punkte-Programm "Medienkompetenz macht Schule" verfolgt das Ziel, die Medienkompetenz aller an schulischer Bildung Beteiligter zu fördern. Dazu gehören die Förderung der Unterrichtsqualität mit neuen medialen Lerninhalten/-methoden, der Ausbau des Jugendmedienschutzes, die Einbindung der Eltern und die Erweiterung der technischen Infrastruktur in den Schulen. Alle Schulen erhalten verschiedene Unterstützungsangebote: Agentur für Elternmedienarbeit, Ausbildung von Lehrkräften zu Jugendmedienschutzberaterinnen/-berater, Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu MEDIENSCOUTS.rlp uvm. 390 ausgewählte Projektschulen wurden bisher mit 1.200 Interaktiven Wandtafeln, über 8.000 Notebooks und pädagogischen Netzwerklösungen MNS+/Skolelinux ausgestattet. Weitere Informationen unter www.medienkompetenz.rlp.de Referenten: Prof. Dr. Stefan Aufenanger (AG Medienpädagogik, Universität Mainz), Gabriele Lonz (PL RLP, Koblenz)
Raum: Aula
Material:
Verändertes Lernen in der Schule Freitag 10.00 Uhr
Allein auf Grund des Vorhandenseins von vor allem digitalen Medien verändern sich Schule und Unterricht nicht. Erst die didaktisch sinnvolle Einbindung von Medien birgt das Potenzial den Kurs des „trägen Tankers“ Schule beeinflussen zu können. Wie sieht eine solche didaktisch sinnvolle Gestaltung von Lernumgebungen mit digitalen Medien für ein verändertes Lehren und Lernen aus? Welche gelungenen Beispiele gibt es schon in den (Grund-)Schulen? Diese Fragen werden im Vortrag exemplarisch angesprochen. Darüber hinaus wird ein kleiner Überblick zum veränderten Lehren und Lernen mit digitalen Medien gegeben – auch mit Blick auf Medienkompetenzförderung und Medienbildung in der sich wandelnden Schule. Referentin: Jun.-Prof. Dr. Kerstin Mayrberger (AG Medienpädagogik, Universität Mainz)
Raum: Aula
Material:
Internet- und Computerspielsucht bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Freitag 12.00 Uhr
Gegenstand des Vortrags wird ein Überblick über die Diagnostik und die Entstehungsbedingungen des klinischen Störungsbildes Internet- und Computerspielsucht sein. Wesentliche Ergebnisse zur Charakterisierung von Internetsucht an Stichproben des Kindes- und Jugendalters werden dargestellt. Zusätzlich sollen Ergebnisse aus Forschung und eigener Beratungs- und Therapiepraxis aus der ‚Ambulanz für Spielsucht’ anwendungsnah in Bezug auf mögliche Präventions- und Interventionsmaßnahmen diskutiert werden. Referent: Dipl.-Psych. Klaus Wölfling (Ambulanz für Spielsucht, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
Raum: Aula
Material:
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