Prüfungen
Hier finden Studierende der Erziehungswissenschaft, der Bildungswissenschaften sowie der Medienpädagogik alle wichtige Informationen zu Prüfungen bei mur. Außerdem habe ich eine Prüfungstatistik der letzten Jahre erstellt. Die Literatur zu den Prüfungsvoraussetzungen finden Sie hier.
BA-Abschlussprüfungen Erziehungswissenschaft
Schriftlich
Ich betreue BA-Arbeiten im Bereich des Studienschwerpunkts. Sie werden in entsprechenden Begleitveranstaltungen besprochen. Weitere Infos erhalten Sie also in diesen Veranstaltungen.
Mündlich
Die BA-Prüfung dauert mindestens 30 Minuten und höchsten 45 Minuten. In den ersten 5 Minuten soll die BA-Arbeit noch einmal vorgestellt werden. Anschließend wird 10 Minuten darüber diskutiert. Im Weiteren suchen Sie sich ein Modul Ihres Studiengangs heraus, über dessen Inhalte Sie die restliche Zeit geprüft werden.
Diplomprüfung Erziehungswissenschaft
Mündliche Prüfung in Erziehungswissenschaft II (Diplomhauptprüfung)
Die Diplomhauptfachprüfung dauert 45 Minuten und umfasst drei Themen:
1) Allgemeine Erziehungswissenschaft
Neben den klassischen Ansätzen wie die Geisteswissenschaftliche Pädagogik, die kritisch-rationale sowie die kritische Erziehungswissenschaft sollten Sie auch neuere Entwicklungen und Diskussion kennen, die sich vor allem mit Bildungstheorie befassen. Für die ersteren sei auf die Bücher von Gudjons (2006), Kron (2001) und Krüger (2006) verwiesen. Die aktuellen Themen sind in den Aufsätzen von Koller (2000), Peukert (2000) sowie Wimmer (1996) gut repräsentiert.
Für die Prüfung wählen Sie einen Ansatz bzw. eine Theorie der Erziehungswissenschaft aus und ergänzen die Literatur um selbst recherchierte bzw. gewählte.
2) Methoden der Erziehungswissenschaft
Zu diesem Themenfeld sollten Sie einen Überblick über die grundsätzlichen Ansätze quantitativer als auch qualitativer Forschungsmethoden haben. Sie können sich auf einen Ansatz spezialisieren bzw. eine Methode als Schwerpunkt auswählen. Dabei müssen Sie die Einbettung dieser Methode in das Feld konkurrierender Ansätze kennen. Auch sollten Sie mit der Anwendung der Methode vertraut sein, d.h. Fragen zu spezifischen Problemen in der Forschungspraxis kennen. Zur Einführung in die Thematik qualitativer Forschung finde ich die beiden Bände von Flick (2005 a, b) sowie Friebertshäuser/Prengel (2003) sehr gut, für die quantitativen Ansätze das Buch von Kromrey (2006). Weiterhin ist als Hintergrund ein Wissen über Wissenschaftstheorie wichtig. Gute Einführung in die Wissenschaftstheorie gibt es einige; ich empfehle zum einen das Buch von Kron (1999) sowie zum anderen das von König/Zedler (2002). Letzteres ist auch gut für den ersten Punkt, Theorien der Erziehungswissenschaft, geeignet. Zu diesem Thema sollten Sie die prinzipiellen Grundlagen von Wissenschaften kennen, d.h. wie sich diese definiert und von so genannten Pseudowissenschaften abgrenzt, welche methodologischen Grundlagen Wissenschaften haben und wie sich das Ganze auf die Erziehungswissenschaft auswirkt bzw. dort niederschlägt. Dieses Thema steht in einem engen Zusammenhang zum ersten Thema und bildet dessen Grundlage. Wählen Sie am Besten nur eine Methode, die selbst schon einmal erprobt bzw. angewandt haben.
3) Thema eigener Wahl
Hier können Sie selbst ein Thema vorschlagen, mit dem Sie sich in Ihrem Studium beschäftigt haben oder das Sie besonders interessiert. Suchen Sie dazu selbstständig Literatur und schlagen Sie diese mit dem Thema vor.
Ich betreue auch Diplomarbeiten in Erziehungswissenschaft sowie Medienpädagogik. Kommen Sie dazu zur Vorbereitung in meine Sprechstunde. Ich erwarte - nicht gleich beim ersten Mal - für die Arbeit ein 3-5-seitiges Expose, in welchem die Fragestellung der Arbeit entfaltet, die Vorgehensweise zur Bearbeitung derselben beschrieben und die theoretischen und/oder methodischen Ansätze kurz vorgestellt werden.
Magisterprüfungen in Erziehungswissenschaft
Magisterprüfungen müssen bis SoSe 2013 abgeschlossen sein, Diplomprüfungen in Erziehungswissenschaft bis zum SoSe 2015. Die folgenden Hinweise beziehen sich auf schriftliche Abschlussarbeiten sowie mündliche Abschlussprüfungen.
Die Magisterhauptfachprüfung dauert 60 Minuten und umfasst drei Themen:
1) Allgemeine Erziehungswissenschaft (Literatur wie beim Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft EW II)
2) Methoden der Erziehungswissenschaft (Literatur wie beim Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft EW II)
3) Thema eigener Wahl
Die Magisternebenfachprüfung dauert 45 Minuten; hier gelten die gleichen Themengebiete wie im Hauptfach, werden jedoch kürzer behandelt.
Ich betreue auch Magisterarbeiten. Kommen Sie dazu zur Vorbereitung in meine Sprechstunde. Ich erwarte - nicht gleich beim ersten Mal - für die Arbeit ein 3-5-seitiges Expose, in welchem die Fragestellung der Arbeit entfaltet, die Vorgehensweise zur Bearbeitung derselben beschrieben und die theoretischen und/oder methodischen Ansätze kurz vorgestellt werden.
Literatur für Prüfungen
Flick, Uwe: Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek 2005 b
Flick, Uwe: Qualitative Sozialforschung. Eine Einführung. Reinbek 2005 a
Friebertshäuser, Barbara/ Prengel, Annedore (Hrsg.): Handbuch Qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft. Weinheim 2003
Gudjons, Herbert: Pädagogisches Grundwissen. Überblick - Kompendium - Studienbuch. Bad Heilbrunn 2006
Koller, Hans-Christoph (2001): Bildung und die Dezentrierung des Subjekts. In: Fritzsche, Bettina/ Hartmann, Jutta/ Schmidt, Andrea/ Tervooren, Anja (Hrsg.): Dekonstruktive Pädagogik. Erziehungswissenschaftliche Debatten unter poststrukturalistischen Perspektiven. Opladen, S. 35-48
König, Eckard/Zedler, Peter: Theorien der Erziehungswissenschaft. Einführung in Grundlagen, Methoden und praktische Konsequenzen. Stuttgart 2002
Kromrey, Helmut: Empirische Sozialforschung. Stuttgart 2006
Kron, Friedrich W.: Grundwissen Pädagogik. Stuttgart 2001.
Kron, Friedrich W.: Wissenschaftstheorie für Pädagogen . Stuttgart 1999.
Krüger, Heinz-Hermann: Einführung in Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft. Stuttgart 2006
Peukert, Helmut (2000): Reflexionen über die Zukunft von Bildung. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jahrgang 46, Heft 4, S. 507-524
Wimmer, Michael (1996): Zerfall des Allgemeinen – Wiederkehr des Singulären. Pädagogische Professionalität und der Wert des Wissens. In: Combe, Arno/ Helsper, Werner (Hrsg.): Pädagogische Professionalität. Frankfurt/ Main, S. 404-447
Notendurchschnitte der Prüfungen der letzten Jahre
Mündliche Prüfungen:
| Zeitraum | Art | Anzahl | Note Ø | best | worst |
| 2011 | Diplom | 15 | 1,79 | 1,0 | 3,0 |
| Magister | 9 | 2,56 | 1,0 | 4,0 | |
| Lehramt | 23 | 2,2 | 1,0 | 4,0 | |
| Bachelor | 6 | 1,4 | 1,0 | 2,3 | |
| 2010 | Diplom | 41 | 1,71 | 1,0 | 3,7 |
| Magister | 10 | 1,87 | 1,0 | 3,0 | |
| Lehramt | 61 | 1,87 | 1,0 | 4,0 | |
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Sprechstunde
Feriensprechstunde:
18.2.12: 12-13 Uhr
06.3.12: 13-14 Uhr
16.3.12: 12-13 Uhr
10.4.12: 12-13 Uhr
und nach Vereinbarung
SB II 03-637




