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Biografie

Dr. Stefan Aufenanger (*1950), Professor für Erziehungswissenschaft und Medienpädagogik an der Universität Mainz.. Ich studierte Erziehungswissenschaft, Soziologie, Psychologie und Kunstgeschichte an der Universität Mainz mit den Abschlüssen Diplom in Pädagogik und Promotion in Soziologie. Danach war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter und Hochschulassistent am Pädagogischen Institut in Mainz sowie zeitweise Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft.1991 habilitierte ich mich in Erziehungswissenschaft an der Universität Mainz. Ich arbeitete an verschiedenen Universitäten in Deutschland (Mainz, Freiburg und Osnabrück) sowie in der Schweiz (Fribourg), bevor ich 1993 einen Ruf auf die Professur in Hamburg bekam. Dort war ich von 1995 bis 1999 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Allgemeine Erziehungswissenschaft am Fachbereich Erziehungswissenschaft sowie von 1996 bis 1999 Geschäftsführender Leiter des Medienzentrums dieses Fachbereichs. Im Wintersemester 2004/05 wechselte ich nach einem Ruf an das Pädagogische Institut der Universität Mainz, vorerst in einer Vertretungsprofessur.

Meine Arbeitsgebiete sind die Medienpädagogik und die Medienforschung, Moralerziehung sowie qualitative Forschungsmethoden. Als Schwerpunkte im Medienbereich gelten u.a. die Themen 'Familie und Medien', 'Fernsehen und Kinder', 'Multimedia in pädagogischen Kontexten' und 'Medienethik'.
Außerdem: verheiratet und drei inzwischen erwachsene Kinder.

Arbeitsschwerpunkte
Im Bereich der Medienpädagogik interessiert mich besonders die Frage nach der Konstitution der Medienpädagogik als eine Teildisziplin der Erziehungswissenschaft. Dazu ist es notwendig, den Beitrag der Medien zum pädagogischen Handeln genauer zu bestimmen. Weiterhin arbeite ich zum Thema 'Familie und Medien', wobei es hierbei einerseits um Fragen der Rezeption, andererseits aber auch um Fragen der Medienerziehung in Familien geht. Theoretisch orientieren sich meine Arbeiten dabei an der strukturanalytischen Rezeptionsforschung von Michael Charlton und Klaus Neumann-Braun, methodisch an der objektiven Hermeneutik von Ulrich Oevermann.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Thema 'Multimedia und Lernen'. Welche pädagogischen Kriterien müssen wir entwickeln, um Lernsoftware und Multimedia-Anwendungen beurteilen zu können? Dabei zielen die Überlegungen auf eine Veränderung von Lernformen und pädagogischen Institutionen, insbesondere der Schule. Weiter Themen sind: Kinder und Werbung, geschlechtsspezifische Medienrezeption, Medienethik, Kinder- fernsehen sowie Mediensozialisation.
Mitgliedschaften

Ich war Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) (1993-1997) sowie Sprecher der Arbeitsgruppe 'Medienpädagogik' der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)(1994-1998). Außerdem bin ich Mitglied in folgenden wissenschaftlichen Vereinigungen: Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), Deutschen Gesellschaft für Publizistik (DGPuK), American Educational Research Association (AERA; Washington, D.C.), Association for Moral Education (AME; Toronto), Association for the Advancement of Computing in Education (AACE; Charlottesville, VA) sowie dem JFF Institut für Medienpädagogik in Praxis und Forschung (JFF; München).

Weiterhin bin ich im Beirat der Zeitschrift "Medien praktisch. Zeitschrift für Medienpädagogik" tätig, Mitherausgeber der Zeitschrift „Computer und Unterricht" im Friedrich-Verlag, Mitherausgeber von "MedienPaedagogik - Online-Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung" (Pestalozzianum Verlag/Zürich), Mitglied des Beirats von Arcor-Juniornet sowie Mitglied des Academic Boards des Advertising Education Forum (AEF), einer europäischen Vereinigung zur Werbeerziehung.